Hunderziehung – Wie erlernt der Hund neben dem Rad zu laufen?

Die gestrige Abendrunde bestand aus einer schnelleren Laufeinheit des Herrchens, welches Frauchen auf dem Fahrrad mit Hund begleitete. Auf gerader Strecke und ohne Ablenkung durch Kaninchen (Jagdtrieb), Anhalten zum Erledigen des „Geschäfts“, oder andere Hunde (von Neugierde bis zu aggressivem Verhalten) gestaltete sich das Rad fahren mit dem Hund unproblematisch.

Als Route hatten wir eine ca. 12,5 km lange Runde entlang des Kanals gewählt. Frauchen fuhr mit dem Hund voraus und wartete dann regelmäßig an bestimmten Punkten. Problematisch aber nicht kritisch wurde die Lage immer dann, wenn Henry meinte, er müsse prompt anhalten. Dies führte zu einigen mehr oder weniger waghalsigen Bremsmanövern. Was bei Herrchen zu Besorgnis führt ist für Frauchen mehr Belustigung…  

Kurz vor der Überquerung der Brücke kam es zu einem nicht vorhersehbaren Kontakt mit dem Hund eines entgegen kommenden Läufers. Henry zog natürlich in dessen Richtung und Frauchen hielt den Hund fest und renkte sich dabei fast einige Rückenwirbel aus. Alles halb so wild, wie sie im Anschluss meinte…

Auf der Brücke und in kritischen Situationen übernahm dann Herrchen die Leine und somit hielten sich die problematischen Situationen in Grenzen, zumal der Hund langsam auch müde wurde und von sich aus auch weniger Motivation verspürte seinen Instinkten bzw. auch sein Fehlverhalten nachzukommen. Dies in Zusammenhang mit dem Hormonchip zu bringen, wäre wohl zu weite hergeholt. Daheim angekommen war Henry jedenfalls schnell eingeschlafen.

Das „Experiment“ Radfahren wird indes natürlich weiterverfolgt und zwar auch in der oben genannten Konstellation Radfahrer/Läufer.