Krankheiten

Pankreatitis aufgrund von Futtermittelallergie …

… so lautet vorerst die Diagnose des Tierarztes.

Am 3.08. berichteten wir von den Symptomen die der Hund zeigt. Das Futter hatten wir dann auf Pute und Reis, täglich frisch zubreitet, umgestellt. Das Ergebnis war ernüchternd bzw. nicht zufriedenstellend. Deshalb haben wir Kontakt zu einer befeundeten Tierärztin aufgenommen und dort um Rat gefragt, da ja auch die Wurmkuren nichts gebracht hatten.

Nach Schilderung der Symptome war die erste Diagnose am Telefon gleich Verdacht auf Pankreatitis, die Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Um diesen Verdacht zu erhärten ist allerdings ein Bluttest erforderlich, mit dem ein bestimmter Parameter gemessen wird.

Für so einen Test ist natürlich Blut notwendig und so etwas gibt Problemhund (nun auch gesundheitlich) Henry nicht gern ab. Ganze vier Personen waren notwendig um den Hund zu fixieren, alles erfahrene Hasen (nein, die hätte er ja gejagt ;-) ), die Henry erst auf die Seite legen mussten um ihn zum Stillhalten zu bewegen. Nach einer Minute wilden Jaulens, Fremde dachten der Hund würde getötet, ergab er sich seinem Schicksal und lies sich dann auch ohne weiteres Janken Blut entnehmen.  Maulkorb vorausgesetzt versteht sich. Erst zuletzt ist es bei einer Zeckenentfernung ohne Maulkorb zu eine schmerzhaften Zwischenfall gekommen. Nicht für den Hund vesrsteht sich …

Neben dem Pankreas-Wert, der wie erwartet erhöht war, haben wir auch gleich ein großes Blutbild erstellen lassen. Vitamin B12 und Folsäure zu niederig. Wohl eine Folge des ständigen Übergebens im Wechsel mit Durchfall und eine deutliche Erhöhung der eosinophilen Granulozyten (passt zu Allergie / Parasiten). Für jemanden, der eine Tierheilpraktiker Ausbildung (aber reiner Theoretiker ist) hinter sicht hat, ist soetwas mitunter sehr spannend ;-)

Nun gibt es Staußenfleisch-Trockenfutter von Happy Dog und Ulcogant Suspension für die Magenschleimhaut. Es folgt noch ein Mittel gegen die Entzündung. Wir sind gespannt.

Mysteriöse Magen-Darm-Erkrankung beim Hund

Seit einigen Woche leidet Henry an eine schubweise auftretenden Erkrankungen, die sich mit Erbrechen und starkem Durchfall äußert. Zunächst wurde tierärztlich angeordnet eine Wurmkur durchgeführt. Nach zwei Wochen traten die identischen Beschwerden jedoch erneut auf.

Seit mehreren Wochen schubweise (mit 1-2 Tagen Pause) Erbrechen und Durchfall am Morgen bzw. in der Nacht. Dann auch absolute Inappetenz (atypisch!). Grasfressen mit anschließendem Übergeben.

Im Auslauf (tagsüber) ist Erbrochenes/Kotabsatz nicht sichtbar.

Der Kotabsatz ist anfangs fest und wird flüssig. Farbe ist normalbraun. Gestern erstmals gesehen mit blutigem „Schleim“.

Erbrochens ist hellbraun und schaumig.

Allgemeines Verhalten ist absolut normal (wie heisst es so schön: obb.) (obwohl der Hund ja nicht normal ist ;-) ) AUCH wenn der Hund die Symptome zeigt.

-          Beim Spaziergang bewegungsfreudig und aktiv

-          Ausdauernd (2 h Läufe unproblematisch)

-          (Jagd-)Instinkten folgend

-          Aggressivität gegenüber Artgenossen (trotz Kastration)

Abends ist auch meist der Appetit wieder vorhanden.

 

Bisherige „Behandlung“

Nach einer Woche obiger Symptome Wurmkur durchgeführt.

Umstellung des Futters auf Reis mit Quark und Gabe von Iberogast über drei Tage – leichte Linderung (vor 2 Wochen)

Futterumstellung von Royal Canin Maxi Adult auf die sensitive Serie (magenschonend).

-> Alle bisherigen Maßnahmen erfolglos

Bis heute ist die Symptomatik unverändert.

 

Nun ist wieder der Tierarzt gefragt, es werden nun Kotproben über drei tage untersucht. Eventuell hat Hund Henry ja einen Wurm, der mit der “normalen” Wurmkur nicht bekämpft wird …