Suprelorin

Kastration des Hundes

In den letzten Wochen hat sich einiges in Sachen Henry getan. Der wichtigste Punkt war die Kastration des Rüden. Die Behandlung mit Suprelorin war sicher schon ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es wurde hiermit erreicht, dass sich unerwünschtes Verhalten teilweise stark reduziert hatte. Insbesondere der Jagdtrieb ließ merklich nach. Um den Hund die fortwährende Gabe von Suprelorin zu vermeiden – diese wird in den einschlägigen Foren kontrovers diskutiert- hatten Frauchen und Herrchen beschlossen via einmaligen Eingriff – der Kastration – das Gemüt zukünftig abzukühlen.

Das Verhalten gegenüber anderen Hunden aber auch sonstiges dominantes Verhalten gegenüber dem Halter kann nicht geduldet werd bzw. lässt immer noch zu wünschen übrig. Hier wird nun mit einer auf Problemhunde spezialisierten Hunde-Trainerin versucht eine Lösung zu finden.

Essen mit dem Hund – Das erste Ma(h)l

Es ist vollbracht. Am gestrigen Tage waren Herrchen und Frauchen mit Hund Sir Henry erstmalig Essen.

Aufgrund des angenehmen Wetters – es war ausnahmsweise nicht allzu heiß – brachen wir gemeinsam mit Hund Henry zu einem Ausflug am frühen Abend auf. Ziel war eine nicht allzu überlaufene Stelle im Grünen zu finden, wo wir zunächst ungestört mit dem Hund an der Leine spazieren gehen konnten. Am Flugplatz “Schwarze Heide” in Kirchhellen sind wir dann gestartet.

Auf unserem Weg durch die Wiesen und Felder kam uns weder Rüde noch Hündin entgegen und so ließen wir den Hund von der Leine. Entgegen aller Erwartungen blieb der Hund stets in der Nähe und hörte auch auf das Abrufen. Frauchen hat gute Arbeit geleistet und ihm wirklich Manieren beigebracht. Selbst ein plötzlich aufgestöbertes Kaninchen führte zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Trotzdem der Hund losgesprintet war, brach er den Jagdversuch ab und kam zurück. Wahrscheinlich ist das Verhalten einerseits auf den Hormonchip Suprelorin andererseits auf die konsequenten und ständig wiederholten Erziehungsmaßnahmen von Frauchen zurückzuführen.

Nach dem Spaziergang war dann das eigentliche Highlight angesagt. Mit dem Hund im Biergarten Essen gehen. Zunächst wurde die Grafenmühle in Grafenwald angesteuert. das dortige Woodpeckers war gut gefüllt und leider waren an den freien Plätzen auch unmittelbar Hunde in der Nähe. Herrchen wollte es nicht übertreiben und sich nicht einem unnötigen Stress beim Essen aussetzen und so wurde ein etwas ruhigeres Lokal in der näheren Umgebung aufgesucht. Dort verhielt sich der Hund völlig problemlos. Er legte sich zwar nicht, wie mehrfach aufgefordert, auf Dauer hin, ließ sich auch nicht durch Leckerchen bestechen, dafür bettelte er auch kaum am Tisch. Insgesamt war das Verhalten des Hundes aber wirklich zufrieden stellend.

Herrchen und Frauchen werden mit dem Hund zukünftig sicher des Öfteren essen gehen.
Wenn sich der Hund nun an der Leine auch anderen Hunden gegenüber weniger aggressiv verhält und auch die Katzen zufrieden lässt und nicht mehr wegläuft – okay es gibt noch einige Baustellen … – ja dann hat die Hunderziehung durch Frauchen und der Hormonchip Suprelorin etwas bewirkt!