Problemhund beim Tierarzt

Am gestrigen Tage wurde die Hundebesitzer unfreiwillige Besucher beim Tierarzt. Ohne äußerlich ersichtlichen Grund konnte Henry seine Pfote nicht mehr aufsetzen. An das betroffene Bein liess er sich nur ungern fassen. Tja, da kann man dann noch ne Nacht drüber schlafen, oder sich dann doch durchringen schnell den Tierazt zu konsultieren. Natürlich konnte der Problemhund nicht gleich mit in die Praxis, sondern musste im Auto verbelieben, bis er an der Reihe war. Zunächst verlief die Untersuchung unproblematisch. Vorher einen Maulkorb drauf und dann auf den Tisch beim Tierarzt gehoben. Kein Problem. Als der Tierarzt dann aber an das erkrankte Bein fassen wollte, wehrte sich Henry jeoch so stark, dass Frauchen und ein Pfleger beherzt zufassen mussten, um den Hund auf dem Tisch zu halten. Mehrfach drohte das Unterfangen wegen der Wehrhaftigkeit des Hundes zu scheitern. Dann wurde jedoch eine kleine Wunde gefunden, in der Wunde steckte nur ein kleiner Fremdkörper, der entfernt wurde. Das Bein war an dieser Stelle, nach der Rasur besser sichtbar, doch angeschwollen. Die Wunde wurde dann noch desinfiziert, natürlich nicht ohne ein erneutes Wehren des Hundes. Blessuren haben dabei nebst Frauchen auch der Pfleger davongetragen. Anschließend gab es noch Antibiotika und der Heimweg konnte angetreten werden. Am heutigen Morgen war dann beim Spaziergang kaum etwas von den Beschwerden zu sehen. Es scheint alles gut zu verlaufen. Sicher hätte man noch eine Nacht abwarten können und ein Tierheilpraktiker hätte sicher auch behandeln können. Egal, Hauptsache dem Hund geht es wieder gut. Den Tierarzt möchte er sicher so schnell nicht wiedersehen.